Liebe Eltern!
Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert, ist die Sicherheit, mit der junge Menschen eigene Geschichten schreiben. Als bräuchten sie nur eine kleine Ermutigung oder Anregung um ihre Fantasie anzuregen und Energien zum Schreiben freizusetzen. Eine Flut von Ideen entsteht, manchmal ungestüm und ungezähmt, manchmal zögernd und noch verhalten werden sie zur Basis für eine aufregende Reise ins Land der Sprachentdeckung.
In meinen Schreibgruppen halten wir uns nicht lange mit der Vorrede auf. Meist fangen wir als Lockerungsübung mit einer Art Sprachspiel an. Dann fließen die ersten Sätze, Zeile um Zeile entsteht, und schon sind die Kinder mitten im Schreibprozess. Sie entwickeln Personen, entwerfen Fantasieräume, bauen Handlungsstränge auf, kämpfen um den Schluss ihres Textes, der - das wissen wir alle – sich oft nicht so leicht finden lässt. Manchmal ist es als wenn in den Köpfen der Kinder die Geschichten geradezu darauf gewartet haben aufgeschrieben zu werden.
Später nehmen wir uns die Texte kritisch vor; lernen, Kritik zu formulieren, zu ertragen oder einen Text zu begründen und zu verteidigen. Das ist eine besondere Gelegenheit für die Kinder zu erfahren, was ihre Leser von dem Geschriebenem halten, wo es vielleicht noch Unstimmigkeiten gibt oder wo etwas besonders gelungen ist. Dabei können ernsthafte Diskussionen entstehen, weil verschiedene Meinungen aufeinander treffen. Die Kinder und Jugendlichen gewinnen Sicherheit im Ausdruck und entwickeln ihren eigenen Stil.
Schreiben heißt, sich mit seiner Umgebung, mit den Menschen und ihren Gefühlen zu beschäftigen und auseinander zu setzen. Es bedeutet etwas zu erschaffen, imaginären Personen Leben einzuhauchen, guten wie bösen. Indem die Jugendlichen Konflikte und Motive beschreiben, entwickeln sie ein Gefühl für Wahrheit. Indem sie über die Schönheit schreiben, lernen sie zu unterscheiden zwischen äußerer oberflächlicher und innerer Schönheit. Wichtig ist für die Kinder und Jugendlichen auch, zu verstehen, dass Unmögliches möglich werden kann, wenn man es schafft, seine Gedanken frei zu machen von vorgedachten Schablonen – das ist mein besonderes Anliegen.
Ihre
Astrid Krömer
In meinen Schreibgruppen halten wir uns nicht lange mit der Vorrede auf. Meist fangen wir als Lockerungsübung mit einer Art Sprachspiel an. Dann fließen die ersten Sätze, Zeile um Zeile entsteht, und schon sind die Kinder mitten im Schreibprozess. Sie entwickeln Personen, entwerfen Fantasieräume, bauen Handlungsstränge auf, kämpfen um den Schluss ihres Textes, der - das wissen wir alle – sich oft nicht so leicht finden lässt. Manchmal ist es als wenn in den Köpfen der Kinder die Geschichten geradezu darauf gewartet haben aufgeschrieben zu werden.
Später nehmen wir uns die Texte kritisch vor; lernen, Kritik zu formulieren, zu ertragen oder einen Text zu begründen und zu verteidigen. Das ist eine besondere Gelegenheit für die Kinder zu erfahren, was ihre Leser von dem Geschriebenem halten, wo es vielleicht noch Unstimmigkeiten gibt oder wo etwas besonders gelungen ist. Dabei können ernsthafte Diskussionen entstehen, weil verschiedene Meinungen aufeinander treffen. Die Kinder und Jugendlichen gewinnen Sicherheit im Ausdruck und entwickeln ihren eigenen Stil.
Schreiben heißt, sich mit seiner Umgebung, mit den Menschen und ihren Gefühlen zu beschäftigen und auseinander zu setzen. Es bedeutet etwas zu erschaffen, imaginären Personen Leben einzuhauchen, guten wie bösen. Indem die Jugendlichen Konflikte und Motive beschreiben, entwickeln sie ein Gefühl für Wahrheit. Indem sie über die Schönheit schreiben, lernen sie zu unterscheiden zwischen äußerer oberflächlicher und innerer Schönheit. Wichtig ist für die Kinder und Jugendlichen auch, zu verstehen, dass Unmögliches möglich werden kann, wenn man es schafft, seine Gedanken frei zu machen von vorgedachten Schablonen – das ist mein besonderes Anliegen.
Ihre
Astrid Krömer
zurück / Kontakt / Impressum








